Ja hier ist es etwas still geworden, das liegt daran, dass hanshiro und ich uns schon vor ein paar Monaten einen vserver angeschafft haben auf welchem wir demnächst auch endlich mal einen Blog laufen lassen werden, warum? Naja wenn wir den Server(auf welchem neben dem Webserver auch einige andere Dienste laufen) sowieso schon haben, warum dann nicht auch direkt alles an einem Ort hosten?
Hey,
da meine Uhr, aus für mich unerfindlichen Gründen, zehn Minuten nachging, wollte ich, dass bei jedem Start die Uhr mit einem Onlinedienst synchronisiert wird.
Das kurze HowTo hier gilt nur für Gentoo, ich habe es bis jetzt nur hier getestet!
emerge -va ntp
Der Editor meiner Wahl ist vim, ihr könnt natürlich auch nano etc. benutzen...
vim /etc/rc.local
Nun schreibt ihr folgendes in die Datei:
/usr/sbin/ntpdate de.pool.ntp.org
Jetzt sollte alles getan sein, aber überprüft eure Zeitzone etc. in /etc/conf.d/clock!
lg, hanshiro
Hey,
ich habe mir ein "putziges" 12" Subnotebook von Sony organisiert! Leider kommt es ohne Floppy, optisches LW oder USB-Boot Support.
Das vorinstallierte Windows XP hat mir natürlich gleich den Spaß verdorben, also musste was neues her.
Die integrierte Ethernet-Karte unterstützt PXE, also das Booten übers Netzwerk. Ein Hoffnungsschimmer!
Nachdem die Gentoo Dokumentation zwar auch PXE-Installationen behandelt, aber immer in der Weise wie es für Thinclients ohne eigene HDD nützlich ist, und ich aufgrund der lahmen CPU eh Debian für geeigneter hielt, wurde es also Debian.
Als "Bereitsteller" diente in diesem Fall mein Debian NAS.
Ich habe folgende Dokumente zu Rate gezogen:
http://www.debian.org/releases/stable/i386/ch04s06.html.de
http://michael.stapelberg.de/Artikel/Debian_via_PXE_installieren
Hier mal meine Zusammenfassung:
apt-get install dhcp tftpd-hpa syslinux
So, nun müssen wir dhcp einrichten, hier mal meine Konfiguration:
/etc/dhcpd.conf
# universe ist meine normale workgroup
option domain-name "universe";
option subnet-mask 255.255.255.0;
default-lease-time 600;
max-lease-time 7200;# Gilt für mein 192.168.178.-er Netz, bei anderen Netzen #entsprechend anpassen
subnet 192.168.178.0 netmask 255.255.255.0 {
# Wir vergeben IPs von 192.168.178.90 bis 192.168.178.100
range 192.168.178.90 192.168.178.100;
option broadcast-address 192.168.178.1;
option routers 192.168.178.1;
}host pxeinstall {
# Hier muss natürlich die MAC-Adresse angepasst werden.
# WICHTIG die MAC-Adresse vom PC auf den installiert
# werden soll, nicht vom Server!!
hardware ethernet XX:XX:XX:XX:XX:XX;
filename "pxelinux.0";
}
/etc/init.d/dhcp start
cd /var/lib/tftpboot
wget http://ftp.nl.debian.org/debian/dists/etch/main/installer-i38...
oder alternativ von unserem Server :)
wget http://www.freethoughts.de/public/netboot.tar.gz
Jetzt entpacken wir das ganze!
tar xf netboot.tar.gz
So nun sind alle nötigen Dateien vorhanden.
Jetzt den Client starten (nicht vergessen im Bios "Network Boot" als erste Möglichkeit einzustellen).
Ich drücke euch die Daumen, dass es so funktioniert. Falls nicht schaut euch nochmal die zwei oben angeführten Links an oder postet hier einen Comment. Greetz!
Linux is like a tent - no gates, no windows and an apache inside!
Gemäß diesem Motto läuft auf unserem neuen Server (Debian Etch) natürlich auch der hervorragende Apache Server.
Bisher nutzte ich ihn immer lokal mithilfe von XAMPP.
Da der Blog und andere Projekte noch nicht auf dem neuen Server liegen, waren bis jetzt nur kleine Anpassungen nötig.
-> Eine andere Default-Page
-> Ändern des Strings am Ende von Directory Listings
Eine andere Default-Page
Apache benutzt standardmäßig /var/www als Dir für die Dokumente die wir der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.
Wenn wir nun z.B. eine index.html in /var/www schieben wird das Apache wenig kratzen. Grund dafür ist diese Zeile in /etc/apache2/sites-available/default
RedirectMatch ^/$ /apache2-default/
Diese kommentieren wir mit einer Raute (#) aus.
Ändern des Strings am Ende von Directory Listings
Den Eintrag finden wir in /etc/apache2/apache2.conf.
# ServerTokens
# This directive configures what you return as the Server HTTP response
# Header. The default is 'Full' which sends information about the OS-Type
# and compiled in modules.
# Set to one of: Full | OS | Minor | Minimal | Major | Prod
# where Full conveys the most information, and Prod the least.
#
ServerTokens Prod
Das Beispiel sollte selbsterlärend sein. Wie man sehen kann habe ich mich erstmal für Prod entschieden. Zu wenig Informationen kann man hier nicht geben.
Abschließend Apache neustarten...
example:/# /etc/init.d/apache2 restart
Soviel zu Apache zum Ersten. ;)
Durch großes Lob in #unixboard habe ich mich dazu hinreissen lassen Slackware 12 zu installieren.
Bevor ich mir überhaupt die ISOs gezogen habe war ich überrascht wie unspektakulär die Website der Distribution ausfällt.
Man bekommt nahezu den Eindruck das Projekt würde nichtmehr gepflegt werden.
Zunächst habe ich angefangen das Slackbook zu lesen was eine hervorragende Doc ist. Wenn jemand noch nie großartig mit Linux gearbeitet hat, sollte er doch die textbasierte Installation ohne Probleme bewältigen.
Textbasierte Installation? Jein.
Man partitioniert die Festplatten mit (c)fdisk und startet den Installer mit "setup".
Die Installation ist menübasiert und geht zügig von der Hand.
Wenn man bei der Paketauswahl nicht die Installationsvariante ohne Abfragen benutzt (sprich alles installieren) sollte man Vorsicht walten lassen.
Es gibt auch eine Methode bei der alle nach der Reihe durchgegangen werden mit Erklärung zu dem jeweiligen Paket usw., diese habe ich aber nicht getestet.
Slackware benutzt keine Abhängigkeiten, dafür ist der Administrator selbst zuständig.
Nach der VM Install beschloss ich Slack auf meinem zweiten PC aufzusetzen. Was auch hervorragend funktionierte.
Das einzige was ich für problematisch halte, ist, dass der Installer den User nicht auffordert einen neuen User zu erstellen, gerade Umsteiger von Windows könnten auch die dumme Idee kommen stetig den root Account zu benutzen.
Desweiteren unterstützt der Slack Installer Lilo und kein GRUB was mir auch weniger gefällt, auf dem PC welchen ich bei dieser Installation nutzte konnte ich nichts zerschießen also entschied ich mich für Lilo anstatt Grub manuell nachzuinstallieren.
Bis jetzt habe ich keine Probleme.
Als Paketmanager benutze ich get-slapt da dieser an apt-get erinnert und mir besser gefällt als der mitgelieferte Paketmanager.
Vorhin nahm ich ein upgrade der installierten Pakete vor, leider ist der Slack-FTP zum Brechen langsam.
Wenn man neuere Pakete als die auf den 6CDs (oder eine DVD) benutzen will sollte man sich hier umschauen.
Ich habe für die Installation mit sehr vielen Paketen KDE,Fluxbox etc. allerdings nur CD1+CD2 gebraucht!
Das sollte ein kleiner Einblick in meine ersten Erfahrungen mit Slackware sein. Störende Dinge im Betrieb konnte ich nicht feststellen. Slackware läuft schnell und stabil.
Sogar der proprietäre ATi Treiber mit Dualheadkonfiguration funktioniert, dazu folgt bald ein Beitrag wie ich das angestellt habe.
lg, Hanshiro
Da ich die Tage zwei mal gefragt wurde und damals auch nicht so genau wusste wie das mit dem SSH Daemon läuft, kommt hier eine kleine Anleitung zum schnellen einrichten des Daemons. Geschrieben ist das ganze für archlinux, ich gehe davon aus, dass es bei anderen Distributionen es genau so bzw. sehr ähnlich funktioniert.
Öffnet ein Terminal, und werdet mit su zum root. Editiert mit einem Texteditor eurer Wahl die /etc/ssh/sshd_config, ich verwende hierzu nano:
nano /etc/ssh/sshd_config
Hier könnt ihr alles mögliche konfigurieren, ich rate dazu den Port zu ändern, standardmäßig ist dieser 22. Entfernt dazu die Raute am Zeilenanfang:
#Port 22
Und ändert die 22 zum gewünschten Port ab. Speichert die Datei und schließt sie, natürlich könnt ihr auch weitere Konfiguration vornehmen, nur gehe ich hier nicht weiter darauf ein, da die Standard Konfiguration meist ausreicht.
Nun öffnet die /etc/hosts.allow und fügt folgende Zeile ein:
sshd:ALL
Speichert und schließt die Datei, öffnet nun die /etc/rc.conf und fügt ins DAEMONS Array am Ende der Datei den SSH Daemon hinzu:
DAEMONS=(... sshd)
Jetzt könnt ihr entweder den PC neustarten oder mit /etc/rc.d/sshd start bzw /etc/rc.d/sshd restart den Daemon starten.
Atsutane
2008 kam, brachte aber von sich aus nichts positives neues, also habe ich mich endlich dazu durchgerungen, mir einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen, jederzeit im IRC zu sein. Also habe ich diverse Clients für meine PSP ausprobiert, jedoch hatten die meisten Probleme mit meinem WLAN oder starteten erst gar nicht, was mich sehr rasch entmutigte.
Leicht frustiert zog ich mich dann ersteinmal auf (m)ein stilles Örtchen zurück und zermarterte mir den Schädel darüber, ob ich gar mit der PSP-Programmierung beginnen solle, um mir diesen Wunsch zu erfüllen. In Anbetracht des Zeitaufwands für das Aufsetzen der entsprechenden Kompilierumgebung und der Einarbeitungszeit in die "neue" Hardware, lies ich den Gedanken sehr schnell wieder fallen. Also was tun? Als ich an meinen PC zurückkehrte und mein Blick auf das Putty Shortcuticon im Panel fiel, kam endlich die ersehnte Erleuchtung, anstatt neue Ressourcen zu nutzen, nutze ich einfach vorhandene. SSH , irssi sowie ein SSH Client für die PSP(welcher seltsamerweise im Gegensatz zu den IRC "Kollegen" keine Probleme mit meinem WLAN hat), machen es nun möglich auch bei längeren Aufenthalten auf dem Keramikstuhl, mit Netzbekannten in Kontakt zu bleiben.
In diesem Sinne, wünschen wir(ich erdreiste mich einfach mal hanshiro ;) ) euch ein frohes neues Jahr 2008 (1984).
Atsutane
Da mein iPod nun endlich aus der RMA kam habe ich mich gleich daran gemacht ihn zu füllen...
Nur vergessen das eins meiner älteren In Flames Alben nicht *.mp3 ist und das mochte amaroK bzw. mein iPod garnicht!
Nach diesem kleinen Ärgernis hatte amaroK allerdings leichte "Berechnungsschwierigkeiten". *hrhr*
http://img360.imageshack.us/img360/2633/amarokbugtb2.jpg">
mfg, hanshiro
Kennt ihr das? Da nutzt man seit Ewigkeiten Linux Systeme, lächelt müde darüber, wenn sich Freunde und Bekannte wieder über ihre Spielsessions unterhalten und dann weckt eine kurze aber knackige IRC Konversation auf einmal wieder den Trieb nach einer gepflegten Death Match Runde.
Also auf ins große Internet und ein Spiel suchen, dass dem früheren Lieblingsspiel, dessen CD mittlerweile leider unbrauchbar ist, sehr ähnelt und Spaß haben. Wenn man dann entsprechende Software gefunden und installiert hat, geht es dann mit dem Spaß los. Moment? Spaß? Ich sterbe ja nur :( Also auf in die Optionen und die Maussensitivität und das Tastaturlayout anpassen...naja nach 10 Minuten gehts mit dem Spaß dann endlich richtig los und man vergisst leider nur allzu rasch das Wichtige außenrum, 4 Stunden gespielt und für das Projekt sind die Berechnungen immer noch nicht beendet, die Präsentation nichteinmal angefangen und das Programm das man seinem Freund schreiben wollte ist auch noch nicht getippt.
Und die Moral von der Geschicht? Spiele spielt man nicht und Nexuiz schon mal gar nicht ;)
Atsutane
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